22.08.2013 – Tuba Slam in Paderborn

Am 22.08.13 um 20 Uhr fand der 29. Paderborner Biergarten Slam in der Tuba Bar statt. Moderiert wurde das ganze von Claudio Ghin.

Folgende Poeten traten an:

Michel Pauwels (Bielefeld)

Micha-El Goehre (Bielefeld)

Niko Sioulis (Gütersloh)

Angelika Schirmer (Paderborn)

Johannes Floehr (Paderborn/Krefeld)

Arne Kemper (Paderborn)

Jenny Scheidig (Bünde)

Ruby Tuesday

und Jennifer Uelfer (beide aus Paderborn angereist)

 

Für uns Lektora-Praktikanten bedeutete dieser Abend viel Spaß, aber wir mussten auch den Überblick während der Veranstaltung behalten. Mit den Preisen, den Wertungstafeln und einem Sponsorartikel bewaffnet hieß es nach Feierabend: “Auf zur Tuba!“.

 

Was Jennifer zu diesem Abend sagen kann:

Es war sehr ungewohnt für mich einen Poetry Slam auch von der organisatorischen Seite zu betrachten. Ich habe tatsächlich meinen ersten Slam dort für schrecklich befunden. Man hatte das Gefühl bei seinem Auftritt gegen Windmühlen in Form von Bussen zu kämpfen. Auch dieses Mal war das leider nicht anders. Wir hatten relativ viel Glück mit dem Wetter und das Publikum war im Vergleich zu meinen anderen beiden Besuchen dort durchaus sympathischer Nach der Veranstaltung habe ich von einigen Leuten positives Feedback für den Slam bekommen. Ich freue mich immer sehr zu Poetry Slams (vor allem in Paderborn) zu gehen. Dafür nehme ich auch die Herausforderung des örtlichen Nahverkehrs in Kauf.

 

Was Ute zu diesem Abend sagt:

Kultur in Paderboring, lautete die Devise, die Donnerstagabend zum Poetry-Slam in die Tuba lockte. Bekannte und noch zu entdeckende Slammer aus der Region traten gegeneinander an. Das Publikum allerdings erwies sich als steif. Das schöne Wetter des Abends und auch kühle alkoholische und nichtalkoholische Getränke konnten die Stimmung kaum auflockern. Ebenfalls nicht fördernd für die kommunikative Situation zwischen Künstler und Publikum war der Busverkehr. Zunächst erstaunt die Erkenntnis, dass abends um neun tatsächlich noch Busse in Paderborn fahren – aber das auch noch in einer Lautstärke, welche die Slammer um einiges übertönte. Ganz besonders war dies der Fall, nachdem Micha-El Goehre wie gewohnt lautstark seinen Text im Finale vortrug, woraufhin das Paderborner Ordnungsamt entschied, dass das Mikrofon leise zu stellen sei. Michel Pauwels war demnach während seines Vortrags kaum zu verstehen. Interessanterweise gewann Herr Pauwels trotz oder vielleicht auch gerade wegen der ruhigen Töne – sein Text handelte von einem verstorbenen Freund.

Trotz dieser kleineren Hindernisse war es ein interessanter Abend voll verschiedener Texte, der darin gipfelte, dass ich mit den Künstlern Kurze kippen konnte.