Marion

399302_160566810717555_1366937473_n„Ich bin Nummer 5. Jedenfalls taufte mich Jenny heute morgen bei meinem ersten Praktikumstag (7.4.2014) so, nachdem sie durchgezählt hatte, wie viele Praktikanten sie während ihres Ein-Jahres-Praktikums bisher kennengelernt hatte. Natürlich habe ich auch einen richtigen Namen: Marion, oder wie mich mein Handy dank Autokorrektur ständig nennt: Martin. Warum auch immer es sich Marion nicht merken möchte.

Doch nun mehr zu meiner Person. Ich bin 24 Jahre jung und gebürtige Paderbornerin, die nach dem Abi in Paderborn geblieben ist. Zuerst habe ich International Business Studies studiert, doch mir war schnell klar, dass das zu wenig Sprachwissenschaftliches und Kreatives beinhaltet. Ich wechselte zu Linguistik und habe jetzt alles, bis auf das Praktikum, absolviert und habe meine Entscheidung nie bereut, auch wenn ich auf die Frage „Und, was machst du nach dem Studium damit?“ bisher noch keine genaue Antwort gefunden habe. Ja, was genau erwarte ich eigentlich von meinem zukünftigen Job? Ganz wichtig: Spaß, Interesse, Kreativität und immer wechselnde Aufgaben und bloß nicht 40 Stunden die Woche am Schreibtisch sitzen.

Vor einigen Jahren lernte ich Dean kennen und er erzählte mir vom Poetry Slam, von dem ich bis dato noch nie etwas gehört hatte. Ich schaute es mir also an und fand es super! Als ich dann in der Uni ein Seminar bei Karsten Strack belegte und er von seinem Verlag berichtete, war für mich klar, dass ich da ein Praktikum machen wollte. Ein Jahr später bewarb ich mich und schwupsdiwup sitze ich nun hier im Verlag an meinem ersten Praktikumstag  und verfassen diesen Text. Natürlich dreht sich in meinem Leben nicht alles um Uni und Praktikum. Ich jobbe nebenbei im Cineplex, wodurch das Kino meine zweite Wohnung geworden ist. Entweder arbeite ich oder ich gehe privat in einen Film. Sonst stehe ich total auf Konzerte und Festivals, wofür ich leider zu viel Geld ausgebe, wie meine Freunde finden. Oder jedenfalls die, die diese Art von „Urlaub“ noch nicht für sich entdecken konnten. Außerdem bin ich vernarrt in Tiere. Ich grinse definitiv mehr Tiere als Kinder oder Menschen an die mir über den Weg laufen. Ich kann einfach nicht anders.

Das war erstmal das Wichtigste über mich. Ich freue mich auf die Zeit bei Lektora und werde euch auf dem Laufenden halten!

Liebste Grüße, Marion/ Martin

PS: Meine Lieblingsslammer sind Jan Philipp Zymny und Sven Stickling.“

 

Hey, Marions Praktikum ist schon vorbei. Woran sie unteranderem mitgearbeitet hat, könnt ihr hier lesen:
Gleich bei ihrem ersten Slam als Praktikantin muss Marion sich beweisen. Sie berichtet über die Vorbereitungen des kleine Kult Slam Jubiläums (25. Ausgabe) und beschreibt wie aus ihr und Jennifer plötzlich Roadies werden  und warum sie deshalb beim Aufbauen dann unter der Bühne liegen. Hier geht es zum Beitrag.
Im Rahmen eines Seminars an der Uni Paderborn dürfen Marion und Jennifer ein Buchprojekt als Herausgeber  betreuen. Sie durchlaufen also den gesamten Prozess, wie ein Buch entsteht und können nacher das Werk mit ein bisschen Stolz in den Händen halten: Unser erstes, eigenes Buch als Herausgeber
Was Marion und die anderen Verlagsfische nach ihrem Praktikum machen, findest du hier: Was wurde eigentlich aus?

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