Layout Design – Entwurf für einen Produktkatalog

Eine meiner Aufgaben während meines Praktikums war der Entwurf eines Layout-Designs für einen Produktkatalog für einen Kunden von Lektora.

Doch bevor ich mit der Arbeit beginnen konnte, wurde ich erst einmal in InDesign, eine Software für Print- und Digitalpublishing,  eingeführt. Bis jetzt hatte ich noch nie mit so einem Programm gearbeitet, meine Erfahrungen beruhten auf Selbstversuchen mit Paint, dementsprechend bewegte ich mich nun auf Neuland zu. Glücklicherweise erklärte Annika mir InDesign sehr verständlich und so konnte ich nach der kurzen Einführung mit einem guten Gefühl und einem annehmbaren Basiswissen meine Aufgabe beginnen. Zunächst wurde ich noch über den Kunden gebrieft und erhielt die notwendigen Informationen, mit deren Hilfe ich den Blueprint erstellen konnte. Außerdem bekam ich eine Deadline, bis zu deren Zeitpunkt ich den Entwurf fertig haben sollte.

Bevor ich mit den ersten Selbstversuchen mit InDesign begann, googlete ich zunächst den Kunden und fand auf seiner Homepage den aktuellen Produktkatalog. Da ich noch nie einen Produktkatalog entworfen hatte und nur wenig darüber wusste, sah ich mir zusätzlich ein paar andere Kataloge von anderen Firmen an, um ein Auge für ein gutes Layout zu bekommen. Anschließend überlegte ich mir ein grobes Konzept, wie ich an die Sache herangehen würde.

Der nächste Schritt bestand darin, mit InDesign zurecht zu kommen. Um ein Gefühl für das Programm zu bekommen, hatte ich mir zunächst vorgenommen ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen, an dessen Design ich mich dann später auch für die Produktseite orientieren konnte.Layout-Design InDesign

Im ersten Anlauf scheiterte ich an der Umsetzung, konnte es aber beim zweiten Versuch besser machen und war mit dem Endergebnis zufrieden. Danach machte ich mich an die Produktseite. Hier war zu beachten, dass die Bilder genau so angeordnet wurden, wie ich es mir vorstellte. Ich vergrößerte und verkleinerte, verschob und verwarf, bis ich mit dem Endresultat zufrieden war. Dann legte ich das Endprodukt Steffi vor, die mit kritischem Blick das Ganze unter die Lupe nahm. Glücklicherweise war alles in Ordnung und sie trug mir auf, einen Blueprint von der Produktseite zu erstellen, den man auf alle Seiten anwenden konnte.

Layout-Design

Wenn man die Aufgabe bekommt, ein Layout-Design zu entwerfen, egal ob für einen Produktkatalog oder ein Buch, steht zu Beginn immer die Frage: Was will der Kunde haben und woran muss man sich orientieren? Welche Informationen braucht man, um diesen Entwurf fertigstellen zu können und was muss im Vordergrund stehen?

Wenn die gegebenen Informationen nicht ausreichen, sollte man sich im Nachhinein erkundigen, sei es durch eine selbstständige Googlesuche oder indem man beim Kunden selbst Informationen erfragt. Erst dann geht es an die Konzeptionierung. Meist spielt auch die Farbgebung eine wichtige Rolle. Welche Farben möchte der Kunde haben, soll es zum Logo oder der Homepage passen? Bei Büchern sollte der Autor gefragt werden, ob er selbst eine Idee für das Cover hat. Wichtig ist auch, zu beachten welche Farben den potenziellen Käufer eher ansprechen könnten. Es hilft dabei auch zu recherchieren, welche Farben in der Werbung für welches Produkt benutzt werden. Wer soll mit der Werbung angesprochen werden? Zu welcher Kategorie gehört das präsentierte Produkt?

Wenn man auf all diese Fragen eine Antwort gefunden hat, dann kann man einen ersten Entwurf erstellen. Es reicht schon eine grobe Richtung zu kennen. Wieder einmal kann das ganze mit der Hand vorgezeichnet und später dann mit InDesign umgesetzt werden. Hierbei gilt wie immer nur weil es im ersten Anlauf nicht funktioniert sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch wenn es eine Deadline gibt. Falls man das ganze zum ersten Mal macht, braucht man etwas Zeit um sich mit dem Ganzen auseinanderzusetzen und je mehr man im voraus macht, desto schneller und leichter kann man dann bei der Umsetzung durch InDesign vorankommen. Das Umpositionieren verschlingt weniger Zeit als die Recherche. Außerdem ist es ja wichtig, das Produkt zu verkaufen und nicht den Entwurf sofort perfekt zu machen, schließlich handelt es sich dabei um einen Entwurf und nicht um das Endresultet.

 

Ruby