Die besten Nachwuchspoeten rocken Regensburg

Jetzt ist es endlich wieder so weit! Die deutschsprachigen U20-Meisterschaften finden ab heute in Regensburg statt und die Jungpoeten stellen die Bühnen der Stadt auf den Kopf. Nun heißt es aber nicht mehr die Spreu vom Weizen trennen, denn alle Teilnehmer sind preisgekrönte Poeten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und haben einiges zu bieten.

In sechs Vorrunden treten insgesamt 66 Slammer an und kämpfen um einen der begehrten 24 Halbfinalplätze. Am letzten Kampftag treten schließlich die 10 besten jung Slammer im großen Finale, dem MASTER OF THE UNI-VERS, an. So viel steht fest: An Publikumsmangel werden die Finalisten im Audimax nicht leiden.

Die Regeln beim diesem Poetry Slam sind dieselben wie immer. Das Wichtigste ist dabei, dass die vorgetragenen Texte vom Künstler selbst sind, keine Requisiten benutzt werden und die ganze Vorstellung nicht länger als 5 Minuten dauert. Die Vorstellungen werden dann von der Jury unparteiisch mit einer Punktzahl von 0.0 bis 10.0 bewertet, wobei jeweils die höchste und niedrigste Punktzahl gestrichen wird.

Es verspricht spannend zu werden. Denn die Texte der jungen Slammer haben Spitzenniveau und brauchen sich nicht vor etablierten Meistern zu verstecken. Denn viele der U20-Teilnehmer messen sich in nicht altersbeschränkten Wettkämpfen mit Bühnengrößen und ziehen keineswegs den Kürzeren.

Aus diesem Grund und der sich immer vergrößernden Zahl an U20-Slammern und Interessenten wurde eine Abspaltung von der deutschsprachigen Meisterschaft unumgänglich. 2013 in Kiel war es dann so weit. Die erste eigenständige U20-Meisterschaft in Deutschland standt auf den Beinen und wie man sieht geht es munter weiter im Slammerdschungel. Denn an Nachwuchs fehlt es nicht.

Dieses Jahr darf man sich in Regensburg außerdem über internationale Gäste freuen. Der Erfinder des Poetry Slams, Marc Kelly Smith aus Chicago, gibt sich die Ehre, die jungen Künstler in Regensburg zu besuchen. Außerdem ist der Vizemeister von 2014, Johannes Berger, bei der Eröffnungsshow dabei und moderiert die 6. Vorrunde am 11. Juni.

Ein weiteres Highlight beim viertägigen Poetry-Slam-Festival wird der Jazz Slam sein, bei dem es nicht nur sprachlich hoch her geht, sondern auch in musikalischer Sicht. Hierbei müssen die Slammer nicht nur mit sich selbst als Showelement auskommen, sonder werden durch mehr oder weniger Musik live unterstützt.

Tickets kann man an den Vorverkaufstellen Kulturzentrum Alte Mälzerei, Bücher Pustet und Bücher Pustet (Universität/Audimax) besorgen. Für das ganze Festival bezahlt man (ohne Jazz Slam) 17 €. Die einzelnen Vorrunden kosten bis zu 4 €, wobei man ab 12 Personen Gruppenrabatt bekommen kann. Die erste und zweite Halbfinalenrunde kostet jeweils 6 €, das Finale noch zwei Euro mehr.

Wir wünschen allen Teilnehmer und Teilnehmerinnen viel Erfolg und vor allem Spaß!

Chantal & Charlotte (Schülerpraktikanten)